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Interview ├╝ber meinen Schlagzeugunterricht mit Pronto Pro

Die bekannte Online-Dienstleistungsplattform ProntoPro hat ein Interview mit mir ├╝ber meinen Schlagzeugunterricht in Wien gef├╝hrt. Das Interview wurde von Verena Arnold gef├╝hrt und als Blog-Post in diesem Link ver├Âffentlicht:

https://www.prontopro.at/blog/vom-schlagzeugvirus-infiziert

Vom Schlagzeugvirus infiziert

Ver├Âffentlicht am 25 Februar 2020 von Verena Arnold

Florian St├Âger, 37 Jahre alt, in Grieskirchen geboren, hat bereits mit zehn Jahren an der ├Ârtlichen ├Âffentlichen Musikschule in Gaspoltshofen damit begonnen, Schlagzeug zu spielen. Damals, so erz├Ąhlt der 37-J├Ąhrige, wurde er sozusagen mit dem Schlagzeugvirus infiziert. Nach der Hauptschule hat Florian St├Âger die E-HTL in Wels besucht, wo er jedoch feststellen musste, dass ihm diese Schule nicht besonders zusagte. Trotzdem hat er die Schule mit Matura abgeschlossen.

Nach einem Jahr Zivildienst hat Florian St├Âger schlie├člich die Aufnahmepr├╝fung f├╝r das Schlagzeugstudium an der Universit├Ąt f├╝r Musik und darstellenden Kunst in Wien bestanden. Endlich war er dort, wo er schon immer sein wollte. 2016 hat er das Instrumentalp├Ądagogik Masterstudium im Hauptfach Schlagzeug der Popularmusik bei Prof. Mario Lackner mit Auszeichnung abgeschlossen. W├Ąhrend des Studiums hat er auch schon sehr viele Konzerte gegeben sowie erste Unterrichtserfahrungen als Schlagzeuglehrer gesammelt.

Inzwischen bietet Florian St├Âger Schlagzeugunterricht f├╝r Kinder und Erwachsene sowie f├╝r Anf├Ąnger und Fortgeschrittene im 1. Bezirk in Wien an. Der Unterricht findet in einem top ausgestatteten Unterrichtsraum nahe der Staatsoper statt. Der Unterrichtsinhalt umfasst grunds├Ątzlich die wichtigsten Stilistiken des modernen Schlagzeugs: Rock und Pop sowie Jazz und Latin.

 

Florian, welche Bedeutung hat Musik in deinem Leben? Wie spiegelt sich deine Leidenschaft in deinem Beruf wider?

Obwohl ich nicht in einer sehr musikalischen Familie aufgewachsen bin, war Musik f├╝r mich bereits in sehr jungen Jahren sehr wichtig. Ich hatte damals bereits als zirka Achtj├Ąhriger einen Kassettenrekorder und einen Plattenspieler. Ich h├Ârte damals die Beatles und Guns nÔÇÖ Roses. Und ich wollte unbedingt ein Instrument lernen und habe dann mit zehn Jahren an der ├Ârtlichen Musikschule mit dem Schlagzeugunterricht bei Manfred Krenmair begonnen, der heute noch an der Universit├Ąt f├╝r Musik und darstellende Kunst unterrichtet.

Durch die Musik bin ich bereits sehr viel herumgekommen, habe viel erlebt und viele interessante Menschen kennengelernt. Auch das Unterrichten macht mir sehr viel Spa├č. Das Leuchten in den Augen der Kinder, wenn sie es zum ersten Mal schaffen, einen Rhythmus zu spielen, bereitet auch mir viel Freude und erinnert mich an meine eigene Kindheit. Egal ob man Musik nur als Hobby, alleine, in einer Band oder professionell betreibt. Es ist eine Bereicherung f├╝r das Leben. Friedrich Nietzsche hat es ja schon ganz treffend ausgedr├╝ckt: ┬źOhne Musik w├Ąre das Leben ein Irrtum.┬╗

Wie findet man heraus, ob das Schlagzeug das richtige Instrument zum Lernen ist? Inwiefern kann man bei dir auch reinschnuppern?

Ich biete jedem die M├Âglichkeit, eine kostenlose 30-min├╝tige Schnuppereinheit zum Kennenlernen zu buchen. Dabei bekommt man einen ganz guten Einblick in den Lernprozess des Instruments.

Bei Anf├Ąngern mache ich zuerst in der ersten H├Ąlfte der Einheit ├ťbungen nur f├╝r die H├Ąnde, um ein Gef├╝hl f├╝r die Sticks zu bekommen. In der zweiten H├Ąlfte versuchen wir dann alle Gliedma├čen richtig zu koordinieren, um einen ersten einfachen Schlagzeugrhythmus zu spielen. Weiters berate ich auch betreffend Instrumentenkauf und M├Âglichkeiten zum ├ťben.

In seinem ├ťbungsraum bringt er anderen das Schlagzeugspielen bei

Welches Schlagzeug nutzt du? Wie zufrieden bist du damit?

Ich nutze derzeit drei verschiedene Drumsets. In meinem Probe- und Unterrichtsraum befindet sich ein DW-Collector Drumset f├╝r Pop, Rock und Fusion sowie ein Galane-Versa Style Drumset f├╝r Jazz. Bei den Becken verwende ich haupts├Ąchlich Serien der Marke Sabian. Das DW Schlagzeug ist mikrofoniert, verkabelt und ├╝ber ein Audiointerface mit einem Macbook verbunden, sodass ich jederzeit Aufnahmen machen kann. Dies nutze ich auch oft im Unterricht, da es f├╝r die Selbstreflexion sehr hilfreich ist.

Bei meiner aktuellen Coverband verwende ich ein Sonor Delite Drumset, das ich allerdings nur auf der B├╝hne sehe und st├Ąndig von einem Auftritt zum anderen transportiert wird.

Ich habe aber auch schon viele andere Marken gespielt und habe keine besonderen Pr├Ąferenzen. Die Trommeln aller bekannten Marken der oberen Preiskategorie klingen sehr gut und es ist meist eine Geschmacksfrage, was am besten ist. Die Wahl der Felle, die F├Ąhigkeit die Trommeln richtig zu stimmen und nat├╝rlich die eigene Spielweise haben den gr├Â├čten Einfluss auf einen guten Klang.

Was kostet die Teilnahme an deinem Unterricht? Wie lange besuchen die Sch├╝ler deinen Unterricht im Durchschnitt?

Ich biete grunds├Ątzlich 30 oder 55 Minuten lange Unterrichtseinheiten an. Gerade f├╝r Kinder empfehle ich zu Beginn am besten w├Âchentliche 30-Minuten-Einheiten. Je mehr Einheiten man auf einmal kauft, desto g├╝nstiger wird der Unterricht. Die g├╝nstigste Variante betr├Ągt f├╝r 30 Minuten-Einheiten 28 Euro sowie 38 Euro f├╝r 55 Minuten Einheiten.

Empfehlenswert ist ein einmal pro Woche stattfindender Unterrichtstermin. Der Unterricht kann aber auch auf Wunsch ganz flexibel stattfinden. Mehr Informationen findet man auf meiner Webseite: www.florian-drums.com

 

Auch in einer Coverband spielt er aktuell

Individueller Unterricht

Gemeinsam mit den Sch├╝lern erarbeitet Florian St├Âger Ziele und versucht aufgrund des individuellen Lerntempos beziehungsweise des individuellen Zugangs zur Musik, ein eigenes Unterrichtskonzept f├╝r den betreffenden Sch├╝ler zu erarbeiten. Der Unterricht schaut deshalb bei Kindern ganz anders aus als bei Erwachsenen. Manche Sch├╝ler haben bereits ein anderes Instrument gelernt und bringen bereits B├╝hnenerfahrung mit. Andere wiederum haben gar keine musikalischen Vorkenntnisse. Der 37-J├Ąhrige bespricht all das mit dem jeweiligen Sch├╝ler und legt dann zusammen mit dem Sch├╝ler aufgrund dieser Informationen Ziele und ein Konzept fest.

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